Österreich : Geschichte Österreichs: Kultur - Gesellschaft - Politik

Geschichte Österreichs: Kultur - Gesellschaft - Politik

EUR 12,50


Wo blättert man nach, wenn man schnell etwas zur heimischen Geschichte wissen möchte? Der Wiener Historiker Karl Vocelka hat mit seiner spannenden Gesamtdarstellung der Geschichte Österreichs ein zeitgemäßes Kompendium geschaffen, das weit über den nüchternen Charakter einer enzyklopädischen Aufzählung hinausgeht: Die bewegte Entwicklung dieses Landes -- von der Urgeschichte bis zur EU -- auf 350 Buchseiten präzise und vollständig darzustellen und gleichzeitig den Anspruch zu erfüllen, die Ereignisse nach 1918 ausführlich vom heutigen geschichtswissenschaftlichen Standard aus zu beleuchten, war keine leichte Themenvorgabe. Von Kelten und Römern, Babenbergern und Habsburgern spannt der Autor sachkundig den Bogen bis in die unmittelbare Gegenwart und spart dabei auch nicht mit nüchterner Kritik an Zu- und Umständen, die bis heute an den Schulen und in der Öffentlichkeit nur spärlich aufgearbeitet wurden. Im Gegensatz zu gängigen Standardwerken, wo die Darstellung des 20.Jahrhunderts häufig beim Staatsvertrag endet, lässt Vocelka in seiner Dokumentation kein heißes Thema dieser Epoche unbehandelt: Austrofaschismus, der historische Umgang Österreichs mit Minderheiten, die Haltung gegenüber ehemaligen Nazianhängern nach 1945 und das Erstarken der rechtsradikalen Kräfte im Land kommen ungeschönt und direkt zur Sprache. Vocelka schreibt populär, präzise und leicht fassbar, seine Geschichtsdarstellung bleibt nirgendwo trockene Materie. Sorgsam ausgewähltes Bildmaterial ergänzt den ausgezeichneten Text dabei ebenso wie die thematisch zusammengefassten Zeittafeln dem historisch wenig versierten Laien eine einfache chronologische Orientierung ermöglichen. Allen, die sich für diese Geschichte dieses Landes interessieren, wird hier ein engagierter, kritischer Geschichtsunterricht geboten, der trotz aller Ernsthaftigkeit der Darlegung äußerst kurzweilig zu lesen ist. Geschichte Österreichs ist eines jener Bücher, die eigentlich in jedem österreichischen Haushalt stehen sollten. --Wolfgang König

teilweise sehr subjektives Geschichtsbuch - Das Buch gibt einen Überblick über die österreichische Geschichte, jedoch ist speziell die Zeitgeschicht sehr linkslastig.

Ein gutes Buch - Die ersten Seiten sind etwas unzusammenhängend und langweilig. Richtig spannend wird es erst ab dem ersten Weltkrieg. Ich wusste nicht, dass es einen Austrofaschismus gab. Die Österreicher haben erst ab den 1980er Jahren angefangen, ihre Geschichte aufzuarbeiten.

Kürzestfassung der Geschichte Österreichs - Karl Vocelka, renommierter Professor für Geschichte an der Universität Wien und Autor vieler Publikationen über die Geschichte Österreichs, hat mit Österreichische Geschichte (C.H.Beck Wissen aus der Beck schen Reihe 2369) den Versuch gewagt, auf 117 Textseiten im Taschenbuchformat die Geschichte Österreichs von den Anfängen (375 n.Chr./Einfall der Hunnen/Völkerwanderung/Abzug der Romanen) bis zur aktuellen Gegenwart(Beitritt zur EU/Euro-Einführung/Schengen-Agreement) darzustellen. Das ist angesichts der Fülle dessen, was in dieser Zeit alles vorgefallen ist, eine echte Herausforderung. Diese Herausforderung hat Karl Vocelka zweifelsohne gemeistert. Alle Phasen der Entwicklung Österreichs werden anschaulich beschrieben, auf eine kritische Distanz wird Wert gelegt. Den breitesten Raum nimmt natürlich die lange Periode des Aufstiegs, der Herrschaft und des Untergangs des Hauses Habsburg (vom 13. Jahrhundert bis 1918) ein. Ein kurzes Literaturverzeichnis und ein ebenso kurzes Stichwortverzeichnis ergänzen den Text. Bedingt durch die seitenmäßige Begrenzung gibt es keine den Inhalt unterstützende Bilder und lediglich zwei primitive Karten auf der U2 und der U3. Hier hätte etwas mehr und besseres Bildmaterial das Buch aufgewertet. Nichtsdestoweniger ist das Buch Österreichische Geschichte von Karl Vocelka für Leser, die kurzgefaßt die Geschichte Österreichs kennenlernen wollen, die geeignete Lektüre.

Nicht unbedingt objektive Geschichte - Der Autor gibt in diesem Buch leider eine sehr subjektive Ansicht von der Geschichte Österreichs wieder. Immer wieder treten über lange Passagen seine offensichtliche Ablehnung der Monarchie und der Habsburger zu Tage, während er ebenso häufig das Entstehen der Sozialdemokratie als die Lösung aller Probleme glorifiziert. Soetwas sollte in einem Geschichtsbuch keinen Platz haben. Positiv hervorzuheben wären die zahlreichen Verweise auf Museen in ganz Österreich und die Beleuchtung der Stellung der Frau in den verschiedenen Epochen.Fazit: Recht einseitige Darstellung der Geschichte Österreichs. Ich habe bessere Geschichtsbücher gelesen.

für private Zwecke - ...ist dieses Buch hervorragend geeignet. Vor allem um Einblicke in die österreichische Geschichte zu erlangen, der Tiefgang fehlt jedoch. Viele Themen werden nur kurz angeschnitten, was teilweise natürlich ein Vorteil ist, wenn man tatsächlich nur eine Zusammenfassung der österr. Geschichte in diesem Ausmaß will. Ich habe es mit Genuß gelesen, weil es sich nicht um ein trockenes Geschichtsbuch handelt, sondern sehr flüssig und interessant zu lesen ist.




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